Artur und Felix Löwenstein

73 Jahre lang waren Artur und Felix Löwenstein aus dem öffentlichen Leben in Mössingen so gut wie verschwunden. Es gab keine Fotos von ihnen. Über ihr Leben war kaum etwas bekannt. Dabei sind sie es gewesen, die den konzeptionellen Grundstein für die Pausa legten und die Weichen für den Erfolg – auch nach dem Krieg – stellten.

Artur und Felix Löwenstein gründeten 1919 die Pausa AG, führten neue Technologien ein wie etwa moderne Stoffdrucktechniken, orientierten den Betrieb künstlerisch unter anderem auch an der damals hochmodernen Bauhaus-Kultur und machten aus der Pausa eines der weltweit innovativsten und drucktechnisch führenden Textilunternehmen.

Erst im Jahr 2009 gelang es dem Löwenstein-Forschungsverein die Bildporträts der beiden Brüder aufzufinden und in Mössingen wieder zu zeigen.

Seit ihrer Vertreibung und Enteignung (Zwangsverkauf) durch die Nationalsozialisten im Jahr 1936 waren die Brüder verdrängt und vergessen worden.

Der Löwenstein-Forschungsverein will – in Zusammenarbeit mit den Nachkommen der Brüder – Artur und Felix Löwenstein würdigen.


Felix Löwenstein (1884 – 1946)
Helene Löwenstein (1894 – 1962)


Artur Löwenstein (1886 – 1959)
Flora Löwenstein (1893 – 1993)